Archiv des MonatsJanuar, 2011

Studentenrabatt fürs Macbook

„Bildungskunden“ – wer auch immer diesen Begriff ersonnen hat, es muss jemand sein, der angebissene Äpfel genau so gern mag wie Studenten. Denn unter Bildungskunden versteht man bei Apple Lehrer, Dozenten und andere Mitarbeiter an Bildungseinrichtungen sowie Studenten und Schüler über 18 Jahre.

MacBook und MacBook Air zu Spezialtarifen für Studenten

Der Studentenrabatt fürs MacBook ist direkt über Apple erhältlich, selbstverständlich gelten hier Mengenbeschränkungen (1 System pro Jahr). Das MacBook mit 2,4 GHz Intel Core 2 Duo, 2GB DDR3 Arbeitsspeicher und einer 250-GB-Festplatte ist darüber für 938,91 Euro zu haben, was einer Preisersparnis von rund 60,- Euro entspricht. Auch das MacBook Air kann bereits für denselben Preis erworben werden. Voraussetzung für den Studententarif fürs MacBook ist, dass eine gültige Immatrikulationsbescheinigung vorgelegt werden kann. Doch auch hier gilt, dass der Studententarif nicht immer zum günstigsten Preis führen muss – so wird das angeführte MacBook auf speziellen Internetseiten bereits ab 918,- Euro angeboten, wobei hier allerdings Versandkosten hinzukommen können, die bei Apple selbst regelmäßig entfallen.

Apple on Campus – bis zu 12 % sparen

In den Genuss besonders günstiger Preise kommen zudem all jene, die das Glück haben, an einer Hochschule oder Universität zu studieren, die am Apple-on-Campus-Programm teilnimmt. Dabei handelt es sich um einen privaten Online-Store, auf den allerdings nur Teilnehmer einen Zugriff erhalten. Benötigt wird ein spezieller Code, der über die Universitäten vergeben wird. Wer auf diese Weise einen Studentenrabatt fürs MacBook erlangen will, kann über die Apple-Seiten nach seiner Hochschule suchen und auf den jeweiligen Online-Store zugreifen. Apple on Campus bietet bis zu 12 % Rabatt auf alle Mac-Produkte.

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Studentenrabatt bei Amazon

Schreib- und Elektronikbedarf, Computer und Mode – einen speziellen Studentenrabatt bei Amazon findet man auf der Seite „Alles für Studenten“. Außerdem wirbt der Anbieter damit, dass Bücher für die Uni portofrei bestellt werden können. Wer die Preise von Fachbüchern kennt, bemerkt aber wohl rasch, dass dies kein wirkliches Studentenangebot ist, denn Amazon.de verschickt ja grundsätzlich alle Bestellungen ab einem Wert von 20,- Euro portofrei. Immerhin, auch Reclamheftchen erscheinen mit der Option, dass ein kostenloser Versand möglich sei.

Studentenrabatt oder allgemeiner Ausverkauf?
Preisliche Einsparungen von bis zu 28 % verspricht der Amazon-Studentenrabatt für Produkte aus der Kategorie „Parfüm und Kosmetik“; bis zu 20 % sind es bei Rucksäcken und Messenger Bags, satte 45 % können es bei Produkten aus der Kategorie „Stühle, Tische, Lampen“ sein. Zum Angebot im letztgenannten Bereich gehören zum Beispiel jede Menge Büro- und Drehstühle. Der Studententarif bei Amazon verkündet im Januar 2011 bei einem der Exemplare eine Preisreduzierung von 1.079 Euro auf 449,- Euro. Eine kurze Suche ergibt allerdings, dass dieser Preis für alle Kunden reduziert wurde – ob Student oder nicht, spielt also keine Rolle.

Studentenrabatt als Mogelpackung?

Wer den Studentenrabatt von Amazon aufruft, erhält zudem jede Menge anderer Produkte angezeigt – von der Nervennahrung bis zur Microsoft-Software –, die Studenten gern und günstig kaufen würden. Auch hier unterscheiden sich die Preise jedoch nicht von denen, die Nicht-Studenten bei Amazon.de zu zahlen haben, so etwa für die Windows-7-Home- Version. Es ist daher fraglich, ob Amazon sich durch derartige Aktionen besonders viele Freunde unter den Studenten macht, die nach einem tatsächlichen Studententarif bei Amazon suchen.

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Studentenrabatt bei Eplus

Code 25 nannte sich bis 2010 der spezielle Studentenrabatt bei E-Plus – der diverse Vergünstigungen und „Zehnsationen“ enthielt. Seit der völligen Umstellung auf BASE-Tarife ist dies allerdings ein auslaufendes Modell, das nur noch für Bestandskunden Gültigkeit hat. Wer einen neuen – oder besser gar keinen – Vertrag abschließen möchte, muss sich daher mit den neuen Base-Tarifen befassen, die nach einer Art Baustein-Prinzip funktionieren.

Tarife für Bastelfreudige

Welche Flat hätten Sie denn gern? Die Base-Tarife bestehen aus zwölf verschiedenen Flats, so z. B. einer Festnetz-Flat für 10,- Euro monatlich. Internet- und Handyflats sind ebenfalls zubuchbar. Zusätzlich zu der gewählten Flat erhält der Kunde zudem jeweils 30 netzinterne Freiminuten und Frei-SMS. Die Auswahl wird für einen Monat getroffen und kann dann im folgenden Monat ganz nach Lust, Laune und beabsichtigtem Telefonierverhalten wieder angeglichen werden. Wer also in den Semesterferien noch nichts vorhat, kann die Zeit auch nutzen, um sich seinen persönlichen Günstigste-Flat-Jahresplan als Ersatz für den Studententarif bei E-Plus zu erstellen.

Das eigene Telefonierverhalten kennen, kann sich lohnen

Doch allen Unkenrufen zum Trotz birgt die Konzeption des Bausteinprinzips gerade für Studierende, die vom Studentenrabatt bei E-Plus nicht mehr profitieren können, Vorteile, vorausgesetzt, man ist sich über sein eigenes Telefonierverhalten sowie über die Nutzung von Internet und SMS-Services einigermaßen im Klaren. Wer unter den Base-Tarifen die Allnet Flat 50 wählt, zahlt lediglich 5,- Euro pro Monat, weitere Gesprächsminuten werden dann allerdings mit 19 Cent pro Minute berechnet. Wählt man die unbegrenzte SMS-Flat in alle Netze, so liegt der monatliche Preis bei 15,- Euro, eine Internet-Flat kann ebenfalls ab 5,- Euro monatlich hinzugebucht werden.

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Studentenrabatt bei Europcar

Schon seit 2002 bietet der Autovermieter Europcar spezielle Studentenrabatte an, die für alle verfügbaren Fahrzeugtypen Gültigkeit haben. Wer also häufiger vom Studienort gen Heimat fahren muss oder eine Fernbeziehung führt, sollte sich mit den Europ-Car-Tarifen vertraut machen. Auch ein Umzug kann dadurch günstiger werden, da Europ-Car auch LKW vermietet.

Reservierung und weitere Vergünstigungen: der Studentenrabatt bei Europcar
Laut Pressemitteilung vom Mai 2002 kann der Studententarif bei Europcar direkt bei einer Reservierung über den telefonischen 24-Stunden-Service oder an den Europ-Car-Stationen in Anspruch genommen werden – eine Buchung des Studententarifs über das Internet scheint also zu entfallen. Wer den Tarif regelmäßig nutzen will, erhält zudem die Möglichkeit, zusätzlich Payback-Punkte zu sammeln – zwei Punkte pro einem Euro Mietumsatz. Wer über eine Payback Visa-Karte verfügt, erhält zudem zusätzlich einen Punkt pro vier Euro Visa-Umsatz – klingt rechnerisch attraktiv, muss aber erst einmal verfahren werden.

12 Uhr mittags: Beginn des studentischen Wochenendes

Die Kosten für das Mietauto selbst sollten vor der Nutzung des Studententarifs auch in diesem Falle mit den herkömmlichen Preisen verglichen werden, da Europcar immer mal wieder Sonderaktionen startet, bei denen Mietwagen zu besonders günstigen Konditionen zu haben sind. Im Studententarif bei Europcar beginnt das studentische Wochenende Freitagmittag (12 Uhr) und endet Montagmorgen (9 Uhr); die Anmietung eines VW Lupo etwa würde laut Pressemitteilung für diesen Zeitraum mit 63,- Euro berechnet. Darin enthalten sind alle Kilometer, ein Vollkaskoschutz und die Mehrwertsteuer. Ein anderer Studententarif bei Europcar lässt sich in den vorlesungsfreien Zeiten nutzen, denn ab einer Mietdauer von acht Tagen kostet ein VW Golf nur noch 34,- Euro pro Tag. Nur noch? Das sind immerhin 272,- Euro – aber dafür gibt es ja viele Payback-Punkte.

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Studentenrabatt für das Ipad

Die schlechte Nachricht vorweg: Für das iPad selbst gibt es noch keinen Studentenrabatt, durch den man es günstiger erwerben könnte. Sparen können Studierende jedoch bei den iPad-Tarifen – aber aufgepasst, denn nicht immer sind Studentenrabatte wirklich günstiger.

DayFlat Special oder Flat Special

Für Studenten bis zum 30. Lebensjahr bietet T-Mobile spezielle iPad-Tarife an, die sog. „Xtra web’n’walk“-Tarife. Der Kunde hat dabei die Wahl zwischen einer Tages- und einer Monatsflatrate. Der Tagesnutzungspreis beläuft sich auf 4,95 Euro, die Karte selbst schlägt mit 9,95 Euro zu Buche, dafür ist aber ein Startguthaben von 10,- Euro enthalten. Wer häufig mit dem neuen iPad im Internet surfen möchte, sollte eher die Monatsflatrate wählen, deren Preis bei T-Mobile zurzeit bei 34,95 Euro liegt. Auch hier fällt ein Kartenpreis von 9,95 Euro an und auch bei diesem Studententarif für das iPad ist ein Startguthaben von 10,- Euro enthalten. Zu beiden Tarifen können zusätzliche Combi-Cards bestellt werden, die noch weiter vergünstigte Tarifoptionen bieten; so kostet der Tagesnutzungspreis bei der Combi-Card nur noch 2,95 Euro.

Günstige Tarife ohne Studentenstatus

O2 und Vodafone bieten keinen speziellen Studentenrabatt für das iPad an, doch lohnt sich ein Vergleich trotzdem, sofern man Datenvolumen und Übertragungsgeschwindigkeit berücksichtigt. Der T-Mobile-Tarif erweist sich dann im Vergleich der drei Anbieter als der teuerste, da man hier 3 GB mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 7,2 Mbit/s erhält (danach max. 64 kbit/s); bei Vodafone (MobileInternet Basic Monatsflat) zahlt man 24,95 für 3 GB mit 7,2 Mbit/s Übertragungsgeschwindigkeit, bei O2 (O2 Blue L) sind es 25,- Euro für 5 GB. Der günstigste iPad-Tarif ist bei O2 für monatliche 10,- Euro zu haben.

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