Die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland hat die wohl höchste Museumsdichte des Landes, wodurch eine Museumslandschaft verschiedener Themengebiete entstanden ist. Um einen Besuch der Ausstellungen auch für die Vielzahl an Studenten attraktiv zu machen, gewähren viele Museen in Berlin Studentenrabatt auf ihre Eintrittspreise. So bieten alle staatlichen Museen jeden Donnerstag in den letzten vier Stunden der Öffnungszeit kostenlosen Eintritt in alle Dauerausstellungen. Kommt man während der Vorlesungszeit in Begleitung eines Dozenten, erhält man sogar täglich freien Eintritt.

Auch die Gemäldegalerie lockt mit Ermäßigung für Studenten. Vier Euro beträgt der Eintrittspreis bei Vorlage des Studentenausweises. Wer die Kunst aus dem 13. bis 18. Jahrhundert schätzt und sich für Werke von Dürer, Raffael, Rembrandt oder Rubens interessiert, der sollte dem Museum am Matthäiskirchplatz unbedingt einen Besuch abstatten.
Wer eher technisch bewandert ist, der sollte sich auf den Weg zum Bahnhof – Museum machen. Die Verkehrs – und Bauausstellung in der Invalidenstraße bietet Studenten Karten für vier Euro in den Sonderausstellungen und sechs Euro in den normalen Ausstellungen an.

Geschichtsinteressierte Lernende kommen ebenfalls auf ihre Kosten in Berlin. Das Museum am Checkpoint Charlie in der Friedrichstraße lädt für 9,50 Euro zur Ausstellung „Von der Frontstadt zur Brücke Europas“ ein. Berichtet wird über die Mauer, die damit verbundenen Fluchtversuche, sowie Maler, die die Berliner Mauer zum Kunstobjekt erhoben.
Auch das Märkische Museum Berlin bietet wissenswertes über die Berliner Geschichte. Die Stiftung Stadtmuseum hat das Haus im Bezirk Mitte zu seinem Stammsitz erklärt. Gleichzeitig ist die Ausstellung Teil der Landesmuseen des Landes Berlin. Studenten bekommen die Eintrittskarte für drei Euro.