Im Herzen des Ruhrgebiets befindet sich die Hochschulstadt Bochum. Neun Hochschulen sind in der Stadt ansässig, davon hat allein die Ruhr – Universität über 30.000 Studierende. Mit dem Zugrundegehen des Bergbaus und den damit verbundenen Industrien, hielt auch in Bochum ein wirtschaftlicher Strukturwandel Einzug. Heute beschäftigt sich ein Groß der Unternehmen mit Dienstleistungen und Handel.
Mit diesem Wandel setzt sich das Deutsche Bergbaumuseum auseinander. Auf 12.000 Quadratmetern sind Fördermaschinen, Werkzeuge und Arbeitssituationen ausgestellt. Hinzu kommt, dass das Museum über ein Schaubergwerk unter Tage verfügt, um den Bergbau hautnah zu erleben. Studenten zahlen nur drei Euro Eintritt.
Angehende Mediziner sollten einmal in der Medizinhistorischen Sammlung der Ruhr – Universität vorbei schauen. Dort finden sich aus allen Bereichen der Medizin mehr als 10.000 Instrumente. Verlangt wird lediglich ein Unkostenbeitrag von einem Euro bei Vorlage des Studentenausweises.
Etwas Besonderes bietet das Bochumer Telefonmuseum. Besucher können sich an einem voll funktionstüchtigen Vermittlungsapparat probieren. Außerdem sind Telefone, Fernschreiber und andere Kommunikationsgeräte der letzten 100 Jahre zu sehen. Einlass gibt es schon für 2,50 Euro.
In Bochum-Dahlhausen liegt das Eisenbahnmuseum der Stadt. 1977 wurde es von der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e.V. gegründet und stellt heute über 150 historische Schienenfahrzeuge aus der Zeit von 1853 bis zur Gegenwart aus. Mittelpunkt des Museums ist der Ringlokschuppen mit 14 Ständen sowie die 20-Meter-Drehscheibe. Eine Karte kostet hier 6,50 Euro für Erwachsenene und 3,50 Euro für Kinder.

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