Bremen ist, ähnlich wie Berlin und Hamburg, ein Stadtstaat, mit der Ausnahme, dass die Freie Hansestadt Bremen einen zwei – Städte – Staat mit der 60 Kilometer nördlich gelegenen Stadt Bremerhaven bildet. Mit knapp 550.000 Einwohnern ist Bremen die zehntgrößte Stadt Deutschlands. Bekannt ist die Stadt vor allem für seine historische Altstadt mit den vielen gut erhaltenen Kaufmannhäusern.
Geschichtlich bedingt konzentrieren sich die meisten Museen in Bremen auf Seefahrerkunst, Fischerei – und Hafengeschichte sowie die Geschichte Norddeutschlands.
In direkter Nähe zum Hauptbahnhof befindet sich das Überseemuseum. Hier gibt es Ausstellungen über Natur, Kultur und Handel anderer Kontinente. Zudem bieten ständig wechselnde Sonderausstellungen zusätzliche Informationen. Studenten erhalten für 4,50 Euro Zutritt zur Dauerausstellung und für fünf Euro Zutritt zu den Sonderausstellungen. Die Karte für beide Ausstellungen ist für 6,50 Euro zu haben.
Die Ausstellung des Kunstvereins Bremen e.V. ist in der Nähe der Wallanlagen in den Kunsthallen Bremen zu finden. Gezeigt wird Kunst vom 14. bis zum 21. Jahrhundert. Auch dieses Museum bietet Studenten Vergünstigungen an. Hier kostet die Eintrittskarte bei Vorzeigen des Studentenausweises nur fünf Euro.
Das Hafenmuseum stellt die Hafenentwicklung Bremens mit heimatgeschichtlichem Ansatz vor. 120 Jahre werden hierbei im „Speicher XI“ durch Interviews und Exponate näher beleuchtet. Geschichtsinteressierte Studenten sollten sich diese Ausstellung für 3,50 Euro nicht entgehen lassen.
Für alle angehenden Wissenschaftler ist das Universum Bremen die richtige Anlaufstelle. 1996 eröffnet und 2000 eröffnet, befasst sich die Ausstellung heute auf rund 4.000 Quadratmetern mit den Expeditionen Mensch, Erde und Kosmos. Der ermäßigte Eintrittspreis ist zwar mit elf Euro recht hoch, jedoch bekommt dafür auch Zutritt zu den Sonderausstellungen, die regelmäßig wechselnd, in den Anbauten „SchauBox“ und „EntdeckerPark“ stattfinden.

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