Die Hauptstadt der Republik Österreich ist mit rund 1,7 Millionen Einwohnern zeitgleich die größte Stadt des Landes. Europaweit liegt sie auf Rang neun der einwohnerstärksten Städte. Wien ist der Sitz vieler internationaler Organisationen wie OPEC, OSZE und dem Büro der Vereinten Nationen. Jahrhundertelang war Wien das kulturelle und politische Zentrum Europas. Nicht zuletzt dadurch, dass Wien Reichshaupt – und Residenzstadt der herrschenden Habsburger war. 1910 war die Stadt mit rund zwei Millionen Einwohnern die Viertgrößte der Welt. Eine Bevölkerungszählung nach dem Ende des ersten Weltkriegs stellte aber fest, dass Wien durch den Krieg ein Viertel seiner Bürger verloren hatte. In den letzten Jahren hat Wien vor allem mit seiner hohen Lebensqualität für sich geworben, wo die Stadt laut einer Studie vor Zürich und Genf auf Platz eins der Gesamtwertung liegt.
Als kulturelles Zentrum Österreichs bietet Wien Museen der verschiedensten Genres und Ausrichtungen.
Erste Adresse für alle Museumsliebhaber ist die kaiserliche Hofburg mit ihren zahlreichen Ausstellungen über die Kaiserzeit. Schon ab 8,90 Euro erhält man Zutritt zum Sisi – Museum, den Kaiserappartements und der Silberkammer. Erforderlich ist allerdings ein internationaler Studentenausweis.
Eines der skurrilsten Museen der Welt ist ebenfalls in Wien zu Hause: das Bestattungsmuseum. Informiert wird über die Geschichte des Bestattungswesens. Ausgestellt sind zudem über 1.000 Exponate rund um des Thema Friedhof, Bestattung und Tod. Für 2,50 Euro erhält man Zutritt.
In der Wiener Leopoldstadt befindet sich das Wiener Kriminalmuseum. Ausgestellt werden hier die Geschichte des Polizeiwesens und der Justiz, außerdem Kriminalität gestern und heute, sowie Strafvollzug vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Vier Euro kostet die Eintrittskarte hier für Studenten.
Ebenfalls in Wien beheimatet ist das Uhrenmuseum. Rund tausend Uhren sind auf den drei Etagen des Palais Obizzi zu sehen. Außerdem ist die Entwicklung der Uhrentechnik anhand von tickenden Zeitzeugen dokumentiert. Für drei Euro erhalten Studenten eine Eintrittskarte.