Die teuersten Unistädte

Dieser Artikel zeigt euch die Miet- und Lebenshaltungskosten der teuersten Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz speziell für Studenten. Die angegebenen Zahlen der Gesamtkosten ergeben sich aus den Mietkosten und den Kosten für Krankenversicherung, ÖPNV, Kleidung und vor allem Ernährung sowie Telefonkosten. Je nach eurem persönlichen Lebensstil können die Zahlen natürlich erheblich schwanken, daher sind hier durchschnittliche Lebenshaltungskosten angegeben.

Die teuersten deutschen Städte, die zudem für Studenten interessant sind, sind Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Köln, die in einer Rangliste der Zeitschrift „UNICUM“ unter den Top 20 zu finden sind. In Düsseldorf solltet ihr rund 300 Euro an Mietkosten und etwa 750 Euro an Gesamtkosten veranschlagen, wenn ihr keine allzu großen Ansprüche habt. Wollt ihr die vielfältigen Möglichkeiten der Düsseldorfer Innenstadt nutzen, können die Lebenshaltungskosten schnell bei 1000 Euro liegen. In Frankfurt am Main sind die Mietkosten mit ca. 340 Euro höher, die Gesamtkosten mit 750 Euro aber ähnlich, was an den generell etwas höheren Kosten für Freizeitaktivitäten in Düsseldorf liegt. Hamburg und München mit Mietkosten von rund 320 Euro und Köln mit ca. 310 Euro liegen in derselben Preisklasse. Auch hier betragen die Gesamtkosten etwa 750 Euro. Generell gilt, dass Städte in den neuen Bundesländern in der Rangliste der teuersten deutschen Städte weiter oben zu finden sind. Das gilt für Großstädte, aber auch für traditionelle studentische Hochburgen wie Heidelberg oder Mannheim. Die teuerste ostdeutsche Stadt ist Berlin mit ca. 290 Euro Mietkosten und Gesamtkosten von rund 720 Euro. Weitere recht teure Städte, die ihr grob in die Kategorie der oben genannten Städte einordnen könnt, sind Darmstadt, Mainz, Bremen und Bonn.
Die teuren Regionen in Deutschland sind mit diesen Städten ebenfalls schon benannt. Es stechen die Rhein-Main-Region, das südliche Ruhrgebiet und der Großraum um München heraus. Diese Regionen haben gemeinsam, dass die Lebensqualität hier meist überdurchschnittlich hoch ist. Es sind besonders viele und hochwertige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung vorhanden, aber auch klimatisch gehören das Rhein-Main-Gebiet und der Großraum München zu den attraktiveren Regionen in Deutschland. Diese Faktoren schlagen sich natürlich auf die allgemeinen Preise nieder.

In Österreich heißen die Platzhirsche unter den Städten Salzburg und Innsbruck. In Salzburg sind Mietkosten von rund 350 bis 400 Euro für eine Ein-Zimmer-Wohnung keine Seltenheit. Wenn man dann noch die Möglichkeiten betrachtet, die Salzburg beispielsweise als Wintersportort bietet, kommt man leicht auf 900 Euro Lebenshaltungskosten im Monat. Ähnliches gilt für Innsbruck, auch wenn die Mietkosten hier mit ca. 300 Euro etwas niedriger liegen, wodurch man mit Lebenshaltungskosten von rund 800 bis 850 Euro rechnen kann. Beide Städte bieten kulturell interessierten oder sportlich aktiven Menschen aber auch zahlreiche Möglichkeiten. Von der Oper oder dem Theater über zahlreiche Museen bis hin zu Skipisten findet ihr hier viele Angebote, wie ihr die Zeit neben eurem Studium verbringen könnt, sofern ihr die nötigen finanziellen Mittel investieren wollt.

In der ohnehin schon nicht gerade günstigen Schweiz ist St. Gallen eine der teuersten Städte für Studenten. Hier betragen Monatsmieten je nach Wohnform und Anspruch umgerechnet zwischen 320 und 450 Euro. Mit ähnlichen Kosten könnt ihr noch einmal allein für die Ernährung rechnen, so dass ihr insgesamt mit den restlichen Nebenkosten gut 1200 Euro veranschlagen solltet. In Genf liegen die Lebenshaltungskosten teilweise sogar noch höher, so dass ihr hier bei Mietkosten von rund 400 Euro mit Gesamtkosten von 1300 Euro rechnen müsst, wenn ihr euch neben dem Studium auch noch ein paar Freizeitaktivitäten gönnen wollt. Ähnliche Zahlen könnt ihr auch für Lugano annehmen, wo die Mietkosten mit ca. 400 Euro und mehr sogar noch höher liegen.