Studentenspartipps für Haushalt und Co.

Einkaufen/Kochen

Wer wenig Geld hat, muss nicht verhungern und kann sich durchaus auch abwechslungsreich und gesund ernähren. Wenn einige kleine Regeln beachtet werden, kann monatlich viel Geld eingespart werden und außerdem macht Einkaufen und Kochen in der WG doch auch Spaß:

Frische Lebensmittel einkaufen: Frische Lebensmittel sind nicht nur wesentlich gesünder, sondern auch im Vergleich zu Fertigprodukten viel Preisgünstiger.

– In Diskontern kauft man billiger als in den Marken-Supermärkten überdies sind die Produkte häufig dieselben nur in einer anderen Verpackung.

– Einkaufen von größeren Mengen vergleichsweise zu dem täglichen Gang in den Supermarkt ist viel günstiger.

Gezieltes Einkaufen: Ein Einkaufszettel mit den notwendigsten Produkten ist sehr viel günstiger als der planlose Supermarktbesuch.

Wochenmärkte: Frischer und auch viel kostengünstiger sind Lebensmittel von Wochenmärkten.

Selber Kochen spart nicht nur viel Geld, sondern die zubereiteten Gerichte sind zudem wesentlich vielseitiger und gesünder. Auf der anderen Seite jedoch steht der Zeitfaktor. Hier einige Tipps:

– Für mehrere Tage kochen und/oder einfrieren: Das Verwenden von Großpackungen ist viel billiger als kleine Gerichte zubereiten. Um nicht mehrere Tage hintereinander das Gleiche essen zu müssen, sorgt das Einfrieren für Abhilfe.

Kochbücher für Studenten: Spezielle Kochbücher für Studenten offerieren preiswerte Gerichte, die sich schnell und einfach zubereiten lassen. In den Kochbüchern wird Step by Step erklärt, damit auch Ungeübten ihre ersten Erfolge am Herd feiern können.

Telefon/Internet

Viele Telefon- und Internetanbieter offerieren den immatrikulierten Studenten nach Vorlage ihres Studentenausweises kostengünstige Angebote. Neben Festnetz- und Internetanschluss zählt hierzu auch der Mobilfunkvertrag. Studierende, die ihre Verträge mit der Telekom geschlossen haben, können mithilfe eines GEZ-Befreiungsbescheids den Sozialtarif beantragen, welcher rund 7 Euro billiger ist, als für andere Kunden.

Strom

Wer sowieso schon wenig Geld zur Verfügung hat, möchte dieses natürlich nicht für die monatliche Stromrechnung ausgeben. Notebook oder Standrechner, Fernsehen und Hi-fi-Anlagen sowie Kühlschrank und Licht verbrauchen viel Strom. Mit folgenden Tipps kann Strom gespart werden und darüber hinaus fällt die Stromrechnung auch niedriger aus:

– Beim Kauf von elektrischen Geräten auf Energieersparnis achten.

– “Stand By” Geräte ausschalten – wer mehrere Geräte an einen Umlegeschalter angeschlossen hat, vergisst nicht mehr die stromfressenden “Stand By” Geräte auszuschalten.

– Energiesparlampen bieten nicht nur eine längere Verweildauer, sondern sparen zudem auch viel Strom ein.

– Ein Vergleich der Stromanbieter ist ratsam.

Rundfunkgebühren

Studierende, die BAföG erhalten, haben mit der Vorlage ihres Bescheides bei der GEZ (Gebühreneinzugszentrale) die Möglichkeit sich von der Zahlung der Rundfunkgebühren befreien zu lassen. In diesem Zusammenhang ist es nebensächlich, wie viele Geräte der Student zu Hause stehen hat. Achtung: Der Befreiungsbescheid der GEZ ist immer nur für eine bestimmte Zeit, daher die Fristen für den Nachfolgeantrag nicht verpassen!

Krankenversicherung

Eine Krankenversicherung ist für Studierende Pflicht. Wer nicht krankenversichert ist, wird “von Amts wegen” von der Hochschule exmatrikuliert. Studenten ab dem 25. Lebensjahr müssen sich selbst versichern. Vor dem 23. Lebensjahr können Studenten bei ihren Eltern mitversichert sein. Die Krankenversicherungen stellen dem Studierenden ein Dokument aus, welches von der Hochschule ausgefüllt werden muss. Die Krankenversicherung für Studenten beträgt dann monatlich “nur” 65 Euro. Dieser kostengünstige Beitrag endet jedoch entweder bei der Vollendung des 30. Lebensjahres oder nach dem 14. Semester. Eine Verlängerung kann jedoch in Ausnahmefällen gewährt werden.

Konten für Studierende

Viele Banken bieten den Studenten indes kostenlose Studenten-Girokonten an. Zwar ist das Angebot von Bank zu Bank sehr unterschiedlich, aber ein Vergleich lohnt sich allemal. Denn mit dem Einsparen der monatlichen Kontoführungsgebühr kommt im Jahr eine stattliche Summe zusammen. Überdies ist dem Studenten-Girokonto häufig auch eine Kreditkarte angeschlossen, die finanzielle Flexibilität weltweit bietet. Wichtig ist nur, nicht irgendeinen Vertrag zu unterschreiben, sondern sich bei einem solchen Abschluss Zeit zu lassen.